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Bonsaimachos

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Klanggewinn durch mechanische Stabilität, Entkopplung, Ankopplung usw.

 

Ich habe meinen Verstärker jetzt auf 4 Portionen Götterspeise gelagert - meint ihr, das bringt was für den Klang? Solche und ähnliche Fragen werden in diversen Foren heiß und meist ergebnisfrei diskutiert. Von der antiken Lagerung der Lautsprecher auf Tennisballhälften, bis zu hoch geheimen Mischungen diverser High-Tech-Materialien, die am besten im Licht des Vollmonds unter die vom Entwickler bereits durchdachten Gerätefüße geschoben werden, hört der HiFi-Profi Klangänderungen, die kaum in Worte zu fassen sind. Weil es mir an einem nicht mangelt, an Worten, hier also mein Kommentar zum Thema:

Zunächst mal gilt es zu unterscheiden, wo Vibrationen, Schwingungen etc. her kommen. Die eklatantesten Klangverbesserungen erzielt man, wenn man verhindert, dass die gespielte Musik, die HiFi-Komponenten direkt trifft. Wer schon mal einen Plattenspieler vor seine Boxen gestellt hat, weiß, was ich meine. Da hört jeder Laie sofort den Effekt. Am anderen Ende der Skala steht die Unterdrückung winzigster Partialschwingungen, wenn z.B. ein Netzteil vom Entwickler der HiFi Komponente ein eigenes schwingungsgedämpftes Subchassis spendiert bekommt, damit es keine Vibrationen auf den Rest der Bauteile übertragen kann. Einen guten und haltbaren Beitrag zur Physik dahinter finden Sie in diesem Artikel der Zeitung AV-Magazin, wobei die unten auf der Seite eingebetteten Hilfsmaßnahmen schon wieder einen Touch von "Werbung" haben. http://www.av-magazin.de/Daempfung_und_Entkopplung.91.0.html

Aus eigener Hörerfahrung kann ich Ihnen versichern, dass diverseste An - und Entkopplungsmaßnahmen auch aus meiner Sicht positive Klangveränderungen bringen. Ganz krass war etwa der Fall eines Billigverstärkers, dem bereits die Stabilisierung des Gehäuses mit einem breiten Streifen Klebeband zu deutlichem Klanggewinn verhalf. Als alter Verfechter des Slogans: " Scheiß auf die Form, follow function!" kann ich z.B. Eigenkonstruktionen aus MDF-Platten (oder auch Marmor) und in Form gebrachtem Sand zur Dämpfung von Schwingungen aus Trittschall, schlecht entkoppelten Racks etc. empfehlen. Sand hat die schöne Eigenschaft, sich nicht komprimieren zu lassen, behält also seine Wirkung. Sieht aber nicht zwanghaft gut aus:

Sandabsorber

 Manch anderer Tipp aus den Tiefen des Netzes erwies sich Anfangs als voller Erfolg, ließ dann aber stark nach, weil er mechanisch nicht stabil genug war. Exemplarisch dafür ein Foto der hochgelobten Moongel Damper Pads nach einer Woche unter einem HiFi - Gerät.

moongel_damper_pad_nach_1_woche_unter_amplifier

Leider drücken sich die Füße schwererer HiFi-Komponenten mit der Zeit durch die Damper Pads durch. Die Wirkung der Moongel Damper Pads war aber noch eindrucksvoller, als die der beliebten Sorbothane (so ne Art Gummi) oder Filz Dämpfung. Wer jemals mit seinen kühnen Schritten im Altbau den Tonarm des Plattenspielers über´s Vinyl geschossen hat oder wem lustige Handwerker den Estrich mit den Seitenwänden verbunden haben, weiß dass man das Fallen einer Nadel durchaus im ganzen Haus hören kann. Die Entkopplung gegen Trittschall bzw. anders herum, die Ankopplung eines Lautsprechers an den Boden mag durchaus enorme Klangverluste oder -gewinne mit sich bringen.

Jetzt ist die HiFi Branche nicht ganz frei von Spinnern. Mir ist es folglich gelungen, einen Kollegen kennen zu lernen, der sogar die Einflüsse von Mikrovibrationen auf das Klanggeschehen erforscht hat. Zu diesem Zwecke hat er, grob vereinfacht ausgedrückt, unter Beachtung der notwendigen Wärmeableitung sämtliche Bauteile eines handelsüblichen Verstärkers mit einer resonanzdämpfenden Masse im Gehäuse fixiert, das Gehäuse selbst stabilisiert und Teile, die zu Eigenresonanzen neigen, durch solche ersetzt, die das nicht tun. Das Ergebnis war so beeindruckend, dass selbst die Hersteller überrascht waren, was man aus ihren Geräten herausholen könnte, machte man sich denn die Mühe.

Was will ich damit aussagen? Die Diskussion um das Ankoppeln bzw. Entkoppeln von irgendwelchen Schwingungen, Resonanzen etc. ausgesetzten Geräten, Bauteilen... ist fruchtbar. Ich selber habe noch nicht erlebt, dass sich der Klang durch Maßnahmen, die der Schwingungsdämpfung dienen negativ verändert hätte. Mir wäre sogar daran gelegen, das Augenmerk der HiFi Tuningwilligen auf erklärbare Wege der Resonanzdämpfung zu richten. Die Frage bei einem Rack sollte weniger sein, ob es gut aussieht sondern ob es etwas zum guten Ton beitragen kann. Selbst bauliche Maßnahmen zur Klangoptimierung sollten erwogen werden, wenn es einem um die letzten Prozent feinen Klangs geht.

Lautsprecher im Regal oder auf Glasböden gehören definitiv auf Absorber, sonst scheppert alles rundum mit. Gerade in Glasracks gehören auch HiFi Komponenten entkoppelt. Gut bewährt und mit knapp 50.- Euro für 4 Stück noch erschwinglich, sind die Aero-Absorber. Zwei stabile Messingringe und eine bis 80 kg belastbare Dämpfung (bei Einsatz eines kompletten Sets pro Gerät) dazwischen, schaut nicht nur gut aus, bringt auch was.

Aero Resonanzabsorber

Die gibt´s auch in geschmacklosem Goldton (Messing), den hab ich Euch aber hier mal erspart. Gerade Subwoofer mögen die Lagerung auf resonanzdämpfendem Material und danken es mit Wohlklang.

Das Thema Resonanzen ist eines der feinsten Spielfelder für den HiFi-Tuner. Immer wieder überraschend. Mein aktueller Stand der Experimente lässt mich mehr zur weichen als zur harten Kopplung neigen. Siehe z.B. den Bericht über die wirklich starken Gaias. Das kann sich aber ändern, sowie ich wieder ein taugliches Produkt aus der Ecke der "Harten" in die Finger kriege. Also auf, probieren.

Keiner hätte mehr mit gerechnet, gerade deshalb folgendes Angebot:

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Am schnellsten hier: www.suprakabel.de Am besten anrufen.

Da hat jetzt keiner wo gefragt, oder? Tel.: 08124 528225.


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