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Bonsaimachos

Werbung (Anmerkung siehe unten im Test)

 

Test Atoll IN 300 Vollverstärker

Leidls, ich hab´s ja immer geahnt, dass der Panik Markus noch einen ganz anderen Ausfall unter dem Hut hat, als den der Haare. Jetzt geht der Coronazwergdiktator doch tatsächlich her und öffnet die Baumärkte aber die Läden nicht. Damit beweist er wieder einmal eindrucksvoll, dass ihm die Logik beim Denken (in diesem Zusammenhang ein großes Wort) so gar nicht im Weg steht. Damit spielt er allen Coronaleugnern in die Karten, die immer behauptet hatten, seiner Politik ginge es nur um Lobbyinteressen und nicht um die Menschen. Ja ist denn irgendwer im Baumarkt weniger ansteckend als im sonstigen Handel? Sind HiFi Freunde ein infektöses Geschwerl während Freunde der Wandglättung als keimfrei gelten müssen?

Was bleibt uns in Bayern? Wir müssen uns wieder einmal rundum entschuldigen, hat der Maggus doch die Coronapolitik von China bis Österreich beleidigt und mit seiner Besserwisserei diffamiert. Jetzt stellt sich leider raus, dass der bayerische Phönix für die Bundespolitik wohl doch nicht wegen unzumutbarer Unfähigkeit, wie der Scheuer Audi, nach Berlin abgeschoben werden kann, uns also erhalten bleiben wird. Nur, weil wieder einmal ein CSU Politiker bewiesen hat, dass sein geistiger Horizont anscheinend nur von der Biertischkante bis zum Masskrug reicht, stehen wir wieder da, wie die Deppen. Es wird ernsthaft Zeit, auf gut bezahlte Profipolitiker umzustellen. Ich hielt diese phrasendreschende Laienschauspielertruppe, genannt Politiker, schon immer für unglaubwürdig, so lange alle Nebenjobs haben können und Lobbyarbeit, wie Bestechung bei uns beschönigend genannt wird, leisten dürfen. Wir wären sicher alle äußerst überrascht, würde sich eines Tages herausstellen, dass eine nahezu unbedeutende Parteispende eines der CSU nahe stehenden Baumarktbesitzers (m/w/d) diese Entscheidung selbstverständlich gar nicht beeinflusst haben sollte. So jetzt ist mir besser. Kommen wir also zu etwas Erfreulichem.

Der Atoll IN 300 Vollverstärker

Ich geh neulich raus in meinen Garten und was muss ich sehen? Hat der Weihnachtsmann offenbar einen Defekt am Schlitten gehabt:

 Atoll IN 300 schwarz auf Schlitten

Allerfeinste französische Elektronik gestrandet im Schneefreien. Der war mir sofort sympathisch, lese ich doch als Erstes sinngemäß in der Bedienungsanleitung: "Wenn Sie qualifiziert Musik hören möchten, schalten Sie den Verstärker mindestens eine halbe Stunde vorher ein." Jawoll, so isses. Dann isser auch warm und klingt nach was. Traut sich ja heutzutage kaum noch wer zu sagen.

So, was mach ma heute, damit der Test nicht zu langweilig wird? Wir gehen das ganze als Herausforderung an - challenge, neuhochdeutsch.

1. Härtetest für den Atoll IN 300 - eine Dynaudio Contour 20 i antreiben:

Ich möchte mich ja ungern mit fremden Federn schmücken, also Ehre, wem Ehre gebührt. Der Michael hat mich drauf gebracht. Da Michi vo Minga, kennts ´n´ eh. Da Michi hat einen T&A Verstärker und hatte von mir eine Dynaudio Heritage und eine Contour 20 i zum Testen. Die Contour 20 i kam mit dem Kommentar zurück: " Eine wahnsinns Box, aber die zerlegt dir die Musik dermaßen." Was mich natürlich zu Experimenten angeregt hat. Die nähere  Beschreibung des Phänomens "Musik zerlegen" ging so in die Richtung, man höre stark analytisch so einen Hauch mehr, als man eigentlich wissen wolle. Meine Damen, so Sie verheiratet sind, kennen Sie dieses Phänomen sicher. Der Holde kommt vom stillen Örtchen und prahlt detailliertest mit seinen Leistungen dortselbst. So ein wenig dieses "Muss eigentlich nicht sein aber unschön, dass du´s erwähnst". So in die Richtung. Musikalisch gesprochen, wird da jeder kleine Fehler aufgedeckt, drauf rumgehackt und das Ganze wird nicht rund. Der Ralf aus Freilassing hat dazu mal gemeint: "Is mir wurscht, welches Instrument den Ton macht, es muss halt zusammen klingen." Genau das ist es, der Gesamtklang geht in den Details unter. Die Challenge: Füge zusammen, was zusammen gehört.

Die Kandidaten: Der Cambridge CXA 81 mein Schatzi in der 1.000.- Euro-Klasse, der Booster für lappe AV-Receiver, die ELAC Alchemy DPA 2 Endstufe, der kleine Streber Hegel H 190 und unser Delinquent, der Atoll IN 300.

Nur kurz zur Einnordung - Wir nörgeln jetzt auf sehr hohem Niveau. Jeder der genannten Verstärker holt aus der Dynaudio Contour 20 i Musik in einer Form raus, dass man damit zufrieden sein könnte. Im unmittelbaren Vergleich liegen dann doch kleine Welten dazwischen. Der Vergleich ist aber auch unfair, weil hier Produkte von 1.200.- Euro bis 3.595.- Euro Listenpreis gegeneinander antreten.

Also kurz und schmerzhaft: Den CXA 81 zerlegt´s deutlich. Der sollte bei seinen Velas bleiben, da macht er wirklich Freude. Dieser Has hat ned sei Greß. Der ELAC Alchemy schlägt sich da schon deutlich wackerer, den hab ich an anderen Lautsprechern aber auch schon viel harmonischer erlebt. Da fehlt nicht viel, aber rund wird´s nicht, das heißt, den zerlegt´s. Kurz der Sprung zum Hegel H 190 um die Spannung aufrecht zu erhalten. Uuups, das ist mal was ganz Anderes. Der kann´s, da wird nichts zerlegt, der beweist auf´s Feinste, dass er in Kombination mit Dynaudios im Netz nicht zu unrecht gehypt wird. Da haben wir aber auch einen 4.000er Dämpfungsfaktor, also Kontrolle ohne Ende. Zeigt aber auch, es liegt nicht am Lautsprecher, der kann klingen.

Was macht er?

 Atoll IN 300 schwarz von vorne

Der Atoll IN 300 lässt gleich bei seinem ersten Auftritt keine Zweifel aufkommen, wer hier Chef im Ring ist. Von geringsten Lautstärken an volle Kontrolle über den Bass, der sogar schon bei Pegeln da ist, bei denen nicht mal der Hegel einen wirklich ausgeglichenen Bass hinkriegt. Also ein Verstärker zum Leise-Hören. Bei mir ein deutliches Kompliment, schluckt die Contour 20 i doch sauber Strom. Feinste Details, logisch an diesem Lautsprecher aber, und das ist nicht selbstverständlich, ein höchst harmonischer Gesamtklang, ja direkt ein kleines Klangkunstwerk. Ganz, ganz anders als der Hegel, der irgendwie noch ein paar Details mehr findet als der Atoll und diese im Sinne der "Wahrheit" von Dynaudio irgendwie so serviert, dass alles natürlich klingt und doch Zusammenhalt da ist.

Der Atoll fährt eher das Programm Spielfreude. Die Musiker machen das Selbe, wie im Hegel, die Details sind voll da, die Bühne kommt rüber, nur wirken die Musiker engagierter, servieren alles mit mehr Pepp, ja nahezu beswingt. Das ist jetzt echt schwer zu beschreiben, aber da, wo du beim Hegel meinst, ja, so muss es klingen, so haben die gespielt, exakt so war´s, kommen beim Atoll diese winzigen harmonischen Fehler auf, die das Ganze live klingen lassen. Vielleicht agieren nicht alle sooo perfekt, wie im Hegel aber der Gesamteindruck ist sportlicher. Das sind nur Nuancen aber es ist hörbar anders als im Hegel. Jeder von beiden zwingt den Dynaudios seine Gangart auf, die auch jeweils extrem viel für sich hat. Da sind keine Brüche, keine offensichtlichen Fehler und die Musik zerfällt auch nicht so in Details, wie bei den kleineren Testteilnehmern. Das ist jeweils wie aus einem Guss und doch komplett verschieden. Der Hegel erweist sich wieder als der perfekte Streber, der Musik so und exakt so wiedergibt, wie Sie geklungen haben könnte. Der Atoll mehr wie ein Instrument, das den Gesamtklang intoniert und dabei eine harmonische Frische reinbringt. Auch da kannst du die einzelnen Saiten vom Kontrabass sauberst unterscheiden und doch ist der hegelsche Kontrabass (welch Wortschöpfung) nicht identisch mit dem atollschen. Der hat einen Hauch mehr Glanz, so ein wenig Showeffekt, diese leichte Albernheit, die der Hegel als unkorrekt abtun würde, die aber Menschen, wie ich, die sich zu aller erst mal amüsieren möchten im Leben, goutieren, wie wir Fremdwortkundigen sagen. Des meng ma halt. Wir könnten jetzt wieder mit den abgehalfterten Tributen, wie "Rockverstärker" gegen "Klassikverstärker" daherkommen, das trifft es aber nicht. Beides sind tolle Allrounder, der Hegel strebt nach Perfektion, der Atoll will unterhalten. Beides großartig. Challenge accepted.

Atoll IN 300 mit Fernbedienung

Spielt der Atoll IN 300 auf dem Niveau vom Hegel? Gute Frage, toll, wer denkt sich so was aus? Schlechte Frage. Ich verstehe ja, dass Ihr Orientierung bei einer möglichen Kaufentscheidung möchtet. Da muss ich Euch enttäuschen. Die einzig gültige Regel heißt da, verlasst Euch auf Euer Ohr und nur das zählt. Ja, das ist die Härte des Erwachsenseins, keiner da, der Euch die schwere Last, selbst für Eure Unterhaltung zu sorgen, abnimmt. Ein Luxusproblem. Der Hegel klingt in so weit  "highendiger" als er diese schwer zu beschreibende Luft um jedes einzelne Instrument lässt, die mit den echten Boliden noch zunimmt. Der Atoll bindet alle Instrumente enger in ein absolut stimmiges Gesamtkonzept ein. Leute, ich trau Euch absolut zu, bei einer Hörprobe zu einer Entscheidung zu kommen. Und nein, der günstigere Preis des Atoll (nur 2.800.- Euro UVP, die Bonsaimachos ja nicht soo interessiert) kann und darf kein Kriterium dafür sein, welchen der beiden man erwerben möchte. Er muss Euch umhauen, dann ist es der Richtige. Auf 10 Jahre gerechnet ist der Preisunterschied eh marginal.

Mal was Fades zwischendurch - technische Schmankerl des Atoll IN 300

Wie sagte der Spatz, als er seine Waden betrachtete: "Mei san des Trümmer!" Der Versuch, den Atoll anzuheben lehrt uns, des san Trümmer, die zwei in allefeinstes Doppel-Mono-Layout eingebetteten Ringkerntrafos mit 880 Watt Stromaufnahme. Gemeinsam mit den wirklich feinen Bauteilen, fast ein Garant für Wohlklang an so ziemlich allen handelsüblichen Lautsprechern. Ich schätze, diesen Verstärker überlastet Ihr nicht. Amtliche 2x150 Watt an 8 Ohm und 2x280 Watt an 4 Ohm überzeugen auch leicht renitente Lautsprecher, wie die genannte Contour 20 i, dass es besser ist, hier zu parieren. Merke: Es geht nichts über große Verstärker außer größere Verstärker. Nur mal der dezente Hinweis, es gibt auch noch einen Atoll IN 400, der mich jetzt natürlich auch juckt, aber leider recht gewöhnungsbedürftig aussieht.

Was sollte man noch erwähnen? Der rundliche Pickel am Arsch des IN 300 ist der Bluetoothempfänger.

Atoll IN 300 Bluetoothreceiver

Wie schon gesagt, für´n Arsch. So was hat in meiner Welt an so einem Gerät nichts verloren. Die Digitalsektion ist hingegen sehenswert. Zusammengefasst technisch am obersten Rand dessen, für was Ihr evtl. noch Musikmaterial organisieren könnt. Ihr habt natürlich bemerkt, dass ich da gar nicht mehr von Kaufen spreche. Klanglich sehr, sehr fein. Phonomodul könnte man nachrüsten, da würde ich bei der Qualität des Verstärkers aber eher zu einem externen Gerät raten. Ein Paar XLR Anschlüsse kann heutzutage reichen. Cinch ist reichlich da und qualitativ sehr gut. Die Sicherung kann man von außen tauschen, dazu kommen wir in ein paar Monaten mal. Cliffhanger!

Atoll IN 300 Digitalteil

Mal ein paar technische Daten für Eingeweide, wie das in Franken heißt: Der USB-Eingang packt fette 384 kHz bei 32 bit-Worttiefe bzw. DSD 128. Das heißt, wenn ihr da z. B. Euren Roon-Core via USB anschließt, kommt richtig Freude auf. Die Lichtleiter packen, meines Wissens 96 kHz, 24 Bit, die Coax-Anschlüsse 192 kHz mit 24 Bit. Falls das wer genauer weiß, oder bestätigen kann, bitte kurze Info an mich.

So über alles betrachtet, hat der IN 300 einen entzückend schönen Rücken, der in Sachen Anschlußvielfalt nichts zu wünschen übrig lässt. Ein Phonomodul wäre, wie schon erwähnt, nachrüstbar. Ich hab ihm noch einen Bluesound Node 2 i für´s Streaming gegönnt, der aus meiner Horch (audiophil, das Selbe, wie aus meiner Sicht) über digital Coax angeschlossen noch etwas besser klang als über Lichtleiter.

Atoll IN 300 schwarz von hinten oben

Wenn ich den so betrachte, fällt mir noch eine erwähnenswerte Tatsache auf, der hat sehr schöne Nippe... äh, öha, Anschlussklemmen. Eine Zier ihrer Art:

Atoll IN 300 Schraubklemmen

Damit zementiert man auch etwas störrischere Lautsprecherkabel sauber an die Kontaktflächen. Da achtet auch nicht mehr jeder Hersteller drauf.

Bäumchen wechsel dich - der Atoll IN 300 an diversen Lautsprechern

Die Dynaudio Contour 20 i hatten wir ja unter Challenge schon als gut passend abgehakt. Bei den kleineren Geschwistern, den Evoke 20 i fand ich das Ergebnis ein wenig zwiegespalten. Der tendenziell minimal heller abgestimmte Atoll spielt ja an sich gegen den warmen Grundcharakter der Evokes an, was normal keine optimale Kombination vermuten lässt. Erstaunlicherweise hilft er den Evokes, gerade im Hochton aber sauber auf die Sprünge. Noch selten habe ich die Becken am Schlagzeug über die Evokes so echt klingen gehört. Ich fand, dass der Atoll IN 300 den "üblichen" Charakter der Evokes aber so dominiert, dass diese hörbar anders als an wärmeren Verstärkern rüberkamen. Auf der einen Seite sehr echt und wahr im Sinne von Dynaudio, auf der anderen Seite verloren die Evoke 20 ihren warmen Schmelz für meinen Geschmack ein wenig zu sehr. Für mich keine 100 Prozent schlüssige Kombination, was Andere aber gerne anders sehen dürfen und sicher auch begründen können. Was bei den Contour 20 i für mich ein Gewinn an Spielfreude war, führt hier eher zu einem Verlust an Spielfreude. Da liegt der Hegel H 190 an den Evokes in meiner Gunst deutlich vorne.

Atoll IN 300 XLR Anschluss

An den ELAC Velas fiel zunächst mal auf, dass es dem IN 300 herzlich wurscht war, ob eine BS 403, eine Vela FS 407 oder gar eine FS 408 angetrieben werden sollte. Die hat er offenbar in keinster Weise als Belastung empfunden. Hammer, Leute, das ist Spielfreude pur. Versucht er uns wieder seine schlampigen ELACs zu verkaufen, der Bonsaimacho? Ja! Ich bin auch, sowie der Panik Maggus an Corona verröchelt ist oder die Beschränkungen gelockert werden, weil wir HiFi-Fans nicht mehr als keimig gelten, gerne bereit, das mit einer Hörprobe zu beweisen. Eine lohnende Kombination, egal mit welcher der drei. An den neuen ELAC Solanos, die ja ähnlich wie die Evokes abgestimmt sind, hat er eine bessere Figur abgegeben, als an den Dynaudios, weil er deren Grundabstimmung nicht so hart umgekrempelt hat, wie bei den Evokes. Die klingen nur ein wenig heller als sonst. Mit der Solano FS 287 eine Bassmaschine mit extremem aber konturiertem Tiefgang. Mit der Solano BS 283 erstaunlich ausreichend für Räume bis 20 Quadratmeter. Nicht ganz das Niveau der Velas aber auch fein. Wir alten Rocker sprechen uns aber wohl sehr einhellig für die Velas als "Elitepartner" aus.

Dieser Teil des Artikels wird schon noch weiter ergänzt, allerdings ist zur Zeit mein Vorführsortiment hart begrenzt, weil unnötig. Ihr kommt nicht drauf, wem ich dafür die Schuld geben wollen würde. Tipp: Fängt mit Panik an.

Kleiner Exkurs zur Fernbedienung des Atoll IN 300 Vollverstärkers:

Schöne Grüße von meiner Frau. Sie sagt, dass Sie es sehr schätze, dass alle paar Tage komplett neue HiFi Komponenten hier rumstehen und Sie weder wisse, wie die an- noch ausgingen. Das fände sie sehr schön und freue sich, dass mein Hobby mir so viel Spaß mache. Also in Wahrheit hat sie es minimal anders formuliert, das können wir hier nur nicht drucken. Ist ja auch ne Homepage. Jedenfalls waren die Tücken der Atoll Fernbedienung schnell identifiziert:

Atoll IN 300 Fernbedienung

Gesehen? 4 in Worten vier rot hinterlegte Ein-Ausschalter. Wir wollen hier sicher keine Witze darüber machen, ob weibliche Hirne mit mehr als drei überfordert seien... Wollen wir nicht!

Na jetzt mal ehrlich. Das Ding liegt einem Verstärker bei. Gut das soll eine Bedienung für alle Atoll Geräte sein, muss Mann aber nicht wissen. Ich verstehe Jeden und Jede und Jedes, der, die, das den Einschalter rechts oben vermutet. Frankreich liegt ja nicht auf der Südhalbkugel, wo ja bekanntlich alles auf dem Kopf steht und die Einheimischen einen Fuß über dem Kopf tragen, um sich vor der Sonne zu schützen, wie wir seit dem Mittelalter wissen. Warum zum Teufel, der ja vielleicht der Einzige ist, der von unten nach oben liest, ist die Verstärkerbedienung ganz unten auf der Fernbedienung angesiedelt? Zu viel Rotwein? Wir werden es nie erfahren.

Und kommt mir jetzt ja nicht mit dem Argument, steht ja drauf. Keine Sau liest die Anleitung, Beschriftung etc. Ich hab sogar schon Atolls zurückgeschickt bekommen, weil die By-pass-Schaltung am gekoppelten AV-Receiver einfach keine Lautstärke entwickelt hat. Dabei steht als erstes groß zu diesem Thema in der Anleitung, man müsse die Lautstärke erst voll aufdrehen, ehe man diese Funktion nutzen könne. Und das war ein Mann, der das gemacht hat. Jawoll!

Weil ich den Atoll IN  300 aber Damen und Herren jedwelchen Geschlechts empfehlen kann und jeglicher Fehlbedienung tolerant gegenüberstehe, kommen wir mal wieder zum klassischen Höhepunkt eines jeden Bonsaimachoartikels, damit ich oben nicht umsonst Werbung drauf geschrieben habe:

Den Atoll IN 300 beim Bonsaimacho kaufen!

Habt Ihr gesehen? Ich mach jetzt ein Ausrufezeichen dahinter, das fördert den Vertrieb. Hab ich vom Schwager eines Vetters eines Vetrieblers dritten Grades gehört. Also zackig, anrufen! (Ist das jetzt ein Anrufezeichen?)

Tel.: 08124 528225


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